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Frankreich 2005

1. Tag  –  Frankreich; La Motte-du-Caire zum Col du Parpaillon

La-Motte-du-Caire, Embrun, Crevoux, nach 13 km Anfahrt von Embrun geht es im Osten Richtung Crevoux , anschließend geht es auf die Route du Col du Parpaillon. Die Tour führt uns über die Parpaillonmilitärstrasse, die Ende des 19. Jhr. von französischen Gebirgsjägereinheiten als Verbindungsroute zwischen dem Ubaytal und der Gegend um Embrun gebaut wurde. Die 30 km lange Strecke hat einen Höhenunterschied von circa 1000 m. Der Straßenverlauf zeigt uns eine einsame, karge hochalpine Gebirgslandschaft. Keine Menschenseele, nur ein paar Kühe grasen auf den grünen Wiesen. Der Wind bläst uns ins Visier, zwischen den zerfurchten Hängen fallen die Sonnenstrahlen auf die grob geschotterte, schmale Zufahrtsstraße. Und dann steht er auf einmal vor uns der Parpaillontunnel auf der Passhöhe, mit seinen schweren Eisentüren und 500 m langen Tunnelpassage mit Wasserpfützen und verschlammten Grund, inmitten der unbeleuchteten Tunnelröhre. Harald inspiziert den Tunnel und gibt grünes Licht. Langsam fährt er durch die feucht, nasse, unwirkliche Röhre. Am Ende des Tunnels begrüßt uns die warme Sonne und wir sind froh, das es so gut geklappt hat. Eine zerfallene Militärkaserne steht am Straßenrand. Nun geht es auf der einspurigen Schotterstrecke weiter, die Geraden zwischen den Kehren werden wieder länger. An der St. Anna Kapelle (1751) geht es vorbei, dabei überqueren wir auf einer Holzbrücke einen Bach. An der Jausenstation gibt es erstmal einen starken, heißen Kaffee. Baumloses Hochtal umgibt uns, mit weit kärglichen Weidenflächen. Schafe, Kühe und Ziegen liegen und grasen teilweise auf der Straße oder an den Hängen. Eine super Straße bei einer 14% Steigung mit groben, losen Schotter ohne jeglicher Randsicherung sowie Steinschlaggefahr liegt hinter uns. Grandios ist der Blick hinunter zur Straßenführung. Über Jausiers geht es zügig zurück zum Bonette / Restefond zum Cime de Bonett. Nach einigen eindrucksvollen Bildern geht es wieder zurück nach Jausiers, Les Thuiles, Lauzet über Ubaye, La Breole, Espinasses, Gigos, Foucon nach La Motte-du-Caire

2. Tag  –  Frankreich Assiettakammstrasse / La Motte-du-Caire

Von Espinasses geht es auf D 3 zum Col de Lebraut nach Embrun, weiter Richtung Briacon. Am Schnittpunkt der vier Täler des Briaconnais, nahe dem nach Italien führenden Paß von Montgenevre gelegen, rühmt sich Briacon die höchste Stadt Europas zu sein (1321 m). Die von einer Zitadelle überragte Oberstadt umschließt ein von Vauban entworfener Festungswall, dem sie den Namen Briancon-Vauban verdankt. Das Fort du Chateau sieht man hoch über der Oberstadt von Briacon, im Hintergrund das Massif des Ecrins. Hier findet man noch schöne alte Ortschaften mit alleinstehenden Höfen, Bauernhäusern mit Sonnenuhren und Schindeldächern aus Lärchenholz. Auf der N 94 geht es über den Col de Montgenevre (1850 m). Die Straße verläuft oberhalb des tiefeingeschnittenen Durance-Tal, hinter der Straße ins Claree-Tal zur Linken steigt die N 94 steil an. Zwischen den Kiefern, die kurz vor Montgenevre Lärchen weichen, fällt der Blick auf das Tal der Claree und Briacon (Wegen Sprengung einen neuen Tunnels auf der italienischen Seite mußten wir ca. 30 Min. warten). Es geht weiter Richtung Oulx dann auf der S 24 nach Susa, danach geht es auf den Col de Finestre. Es liegen 1700 Höhenmeter bei 12% Steigung jetzt vor uns. Eine enge, schmale Straße mit erstklassigen Belag, mit kurz hintereinander angelegten Kurven, verlangen viel Konzentration. Je höher wir kommen, um so nebeliger und feuchter wird es. Auf halber Strecke halten wir an einem Bauernhof an, dann gibt es erstmal eine Zigarettenpause. Nun geht es zur Passhöhe auf 2176 m. Geisterhaft steigt der Nebel um die verfallene Festungsanlage auf. Nun wollen wir die Assiettakammstrasse unter die Räder nehmen. Eine Panoramastrecke, die sich über die Bergrücken zwischen den Valle Chisone und dem Valle Dora Riparia zieht. Gleich 36 km geht es über das ehemalige Militärsträsschen, mit teilweise festen, dann aber steiniger und sandig werdenden Untergrund. Bei gleichmäßigen Verlauf der Route, geht es ohne großartige Steigungen weiter. Einige Enduristen kreuzen unseren Weg mit ordentlichem Speed. Ihren höchsten Punkt hat die Assiettakammstrasse bei der “Testa dell Assietta”mit 2567 m. Ein Gedenkstein erinnert an den Krieg 1747 zwischen Österreichern und Franzosen. Es geht weiter in Richtung Colle Blegier. Durch einige sehr enge, holprige Passagen geht es steil wieder hinauf zum Monte Genevris, dabei werde ich ordentlich durchgeschüttelt. Einige Lücken in der Nebelwand lassen uns eine karge Vegetation erahnen. Schade das bei der Sicht uns der Blick auf den  “Pic de Rochebrune” (3325 m) verwährt bleibt. Weiter geht es zur Passhöhe des Colle Bourgt (2299 m). Regenschauer haben Querrillen gebildet und erschweren so die zügige Fahrt zum Colle Basset (2424 m). Langsam nach einigen Kehren senkt sich die Assiettakammstrasse hinunter nach Sestriere . Es war schon ein riesiges Erlebnis und Harald hat die dicke GS mit mir hinten drauf super durch die Kurven gebracht, dabei ist die Strecke nicht randgesichert. Spärlicher Baumbestand taucht auf und löst die karge Vegetation ab. Über den Colle de Sestriere (2035 m) geht es zurück nach Briacon. Die Stadt Sestriere ist ein typischer Retortenwintersportort, nicht sehr reizvoll, dafür ist der gleichnamige Pass mit breiter Fahrbahn bei einer 9 % Steigung und geteerten Belag wieder so gut, das wir ordentlich Speed machen können. Wir erreichen Briacon und nach einer ausgiebigen Kaffeepause schaue ich mir die Zitadelle Mont Dauphin an. Danach geht es über Embrun auf die D 942 nach Tallad. Die Stadt liegt im Herzen des mittleren Durance-Tal. Obstgärten und Rebhänge soweit das Auge reicht. Die Burg steht mit ihren Türmen auf einem Felsvorsprung über der Durance. Auf der D 4 geht es weiter bis Claret über Melve zurück nach La Motte-du -Caire.

3. Tag  –  Frankreich Verdonschlucht

Auf der D 951 geht es nach Sisteron, es folgt die D 3 “Route de Temps” nach Athon, durch das Per de Dromon, über den Col de Font-Belle 1708 m , weiter Richtung Thoard zum Pass de Bonnet 886 m nach Digne-les-Bains, und von hier auf die Route Napoleon N 85 über den Col des Leques 1148 m nach Castellane auf die D 952 bis Ponte-de-Soleils (652 m), die D 955 bis Trigance auf die D 90, um zum Balcons de la Mescla auf die D 71 zu kommen. Wir fahren auf der Corniche Sublime am Rand der Verdonschlucht entlang (D 19), weiter geht es auf der D 957 nach Moustiers-Ste-Marie, dann auf die GR 4 eine Schotterstrecke bei 16% Gefälle nach les Megis Roumoules, dann auf die D 952 durch Riez fahren. Von dort geht es auf die D 953 nach Puimoisson, kurz auf die D907 nach Bras-de-Asse, es folgt die Straße der Ritter; zum Col de Espinouse zurück kurz auf die N 85 um bei l`Èscale auf die D 4 durch Valonne, an Sisteron vorbei, wiederum auf die D 951 nach La Motte-du-Caire zurück .

Von La Motte-du-Caire geht es auf der D 51 in die Schlucht Defile de Pierre Ecrite. Eine römische Inschrift ehrt den gallischen Präfekten Dardanus der im 5.Jhr die erste Straße durch diese Schlucht bauen ließ. Vom Pass aus hat man einen wunderschönen Blick auf Sisteron und auf die Durance-Brücke. Vorbei an Notre Daune de Drome, da verläuft die Straße oberhalb des verlassen wirkenden Vancon-Tal. Hinter Athon wird die Strasse auf den ersten Kilometer sehr eng. Über den Col de Font-Belle geht es in flotter Fahrt in den Wald. In Haarnadelkurven geht es weiter von zerfurchten Berghöhen umgeben nach Thoard. Nun folgen wir der Strasse zum Pass de Bonnet 886 m. Die enge, kurvenreiche Strasse steigt zwischen Bäumen steil an und gibt den Blick auf Digne Les Bains und seiner Bergkulisse frei zum genießen. Der Ferienkurort im Bleone-Tal ist Hauptort des Departement Alpes-de-Haute-Provence. Die Tour führt uns nun auf die N 85 Route de Napoleon, dabei überqueren wir nach einigen Kilometern den Col de Lesques (1148 m) um nach Castellane zu kommen, die mit ihrer Kapelle hoch oben auf dem Fels schon von weitem zu sehen ist ( Notre Dame du Rac). Wir fahren durch die Clue de Taulanne. Die in den nackten Fels gegrabene Klamm verbindet das Verdontal mit dem Asse-Tal. Auf der D 95 geht es bis Pont-de-Soleils (652 m) dabei wendet sich die Strasse vom Verdon ab und folgt dem grünen Tal des Jabron. Weiter auf der D 955 bis Trigance, dann die D 90 um weiter auf die D 71 zum Balcons de la Mescla zu kommen. Von dieser Felsterasse fällt der Blick aus schwindelnder Höhe auf die 250 m tiefer gelegende Mescla. Der Verdon windet sich hier um einen schmalen Felsvorsprung 400-500 m tief ist der Canyon. Am Tunnel du Fayet machen wir nochmals Halt, denn zwischen den beiden Tunnel haben wir einen super Blick auf die Biegung der Schlucht am Etroit des Cavaliers. Wir befinden uns auf der Corniche de Sublime, die sich in unzähligen Windungen dahinzieht und die spektakuläre Ausblicke bietet. Von der D 957 geht nach Moustiers Ste Marie weiter auf die D 952 durch Riez , dann auf die D93 nach Puimoisson kurz auf die D 907 Bras de Asse, Strasse der Ritter, vorbei an Korn und Lavendelfelder. Über den Col de Espinouse geht es auf die N 85 zurück, bei l`Èscale auf die D 4 durch Valonne, an Sisteron vorbei und über die D 951 nach La Motte-du -Caire.

4. Tag  –  Frankreich La Motte-du-Caire zum Col de Turini und Col de Tende

La Motte-du-Caire auf der D951 nach Espinasses, am Serre- Poncon vorbei auf der D900 nach Barcelonette, Jausiers, dann über den Restefond 2794 m la Bonette 2860 m, weiter auf der D2205 bis Isola, durch die Gorges de Valabres nach St. Sauveur-S-Tinee dann auf die D2565 über den Col St. Martin (1500 m), geile Kurven, kurze und knackige und langgezogene mit astreinen Asphalt nach St. Martin-Vesubie vorbei, am Cime de la Palu an Roquebillere auf die D70, vorbei an a Bollene-Vesubie vorbei am Cime de la Calmette zum Col de Turini. Weiter geht es auf der D2566 Richtung Moulinette durch die Gorges du Piaon bis Sospel, dann auf der D2204 über den Col du Porus (654 m ) zum Col de Brouis (879 m) am Cime de Bosc vorbei, dann auf die N204, E74 durch die Gorges de Saorge durch die Stadt Saorge (ätzende Stadt), weitergeht es durch die Schlucht Gorges de Bergue Viaduc de Scarassoui am Cime de Campbel (1395 m) vorbei, nach der Stadt Tende. Tende ist eine wunderschöne alte Stadt, in sich verschachtelt, beindruckend (alte Schmugglerstadt) Nun geht es zum Col de Tende (1871 m), geschotterte Kehren, grobgeschottert die Geraden mit festem Schotteruntergrund. Auf der italienischen Seite ist der Tende geteert. Es geht auf der S20/E74 weiter Richtung Limone / Piemonte Turino/ Cuneo. Weiter auf der S21 nach Argentera zum Col de Maddalena / Col de Larche (1948 m). Auf der französischen Seite auf die D900 bis Barcelonette, Espinasses, D951 nach La Motte-du-Caire zurück

Von La Motte du Caire auf die D951 nach Espinasses, am Serre Poncon vorbei, auf der D900 nach Barcelonette / Jausiers, über den Restefond (2794 m), (Bonett 2860 m). Da es sehr früh ist, ist es ausgesprochen kühl, trotzdem gibt es erstmal ein Frühstück, was fehlt ist ein Kaffee. Die Route führt uns auf die D2205 bis Isola. Klasse Kurven, super Belag. Harald hat sich schon ordentlich in Schwung gefahren. Die D2205 zieht sich durch das Tinee-Tal und die düstere, karge Schlucht der Gorges de Valabres, die zwischen den zerfurchten Hängen des Mont Gravieres, der Cime des Lauses und des Mont St. Sauveur eingekeilt sind, nach St. Sauver-S – Tinee Hier geht es auf die D2565 über den Col St. Martin (1500 m), Schmale Fahrbahn, rauher Asphalt und geile Kurven, kurz und knackig, so rollen wir nach St. Martin-Vesubie hinein, vorbei am Cime da la Palu nach Roquebillere. Im Hinterland der Cote d`Azur sind die Pässe nicht mehr so spektakulär, dafür aber reich an Vegetation und milden Klima so nah am Meer. Wir fahren zügig am Ufer der Vesubie entlang. Nun geht es auf der D70 am a Bollene-Vesubie vorbei, eine zauberhafte Bergwelt, wenig Verkehr, man sieht das Cime da la Calmette und dann sind wir an den Schildern zum Col de Turini. Bekanntgeworden durch die Rallye Monte Carlo. Absolutes Kurvenvergnügen, die Passstrasse ist hervorragend und schnelles Fahren mit einer super Schräglage erwünscht. Da oben auf dem Pass ist nicht viel vom Panorama zu sehen, also geht es gleich weiter zur Südrampe des Turinis, Die Randsicherungen der Straße, mit den 25 Serpentinen die kurz hintereinander folgen, sind einfach nur beeindruckend. Weitergeht es auf der D2566 Richtung Moulinette durch die Gorges du Piaon bis Sospel Die Kurven werden schlechter einsehbar und die Fahrt für Genießer. Nachdem wir den Höhenzug von Sospel verlassen haben, geht es auf der D2204 über den Col du Perus (654 m zum Col de Brois (879 m) am Cime du Bosc vorbei. Kurven, Kurven ohne Ende. Harald ist kaum zu bremsen, Dann folgt unsere Tour die N204 / E74 durch die Gorges de Saorge., mit steilen Felsen, der Fluß Roya begleitet unsere Fahrt. Nun rollen wir durch den Ort Saorge, weitergeht es durch die Schlucht Gorges de Berque am Viaduc de Scarassoui vorbei. Von weitem ist die Grenzstadt Tende schon zusehen. Sie ist eine wunderschöne in sich verschachtelte alte Stadt. Nun geht es zum Col de Tende (1871 m), einige der super Kehren mußten der Straße zum Tunnel weichen.. Die Südrampe des Cols ist eine der schönsten Schotterpisten der französischen Alpen. Die Geraden mit festen Untergrund, die Kehren mit groben und lockerem Schotter, aber es klappt recht gut, obwohl sie recht eng sind. Den Gegenverkehr lassen wir den Vortritt und von weiten kann ich das Fort Central sehen, Die Geraden werden länger und Zack, schon stehen wir mit der Maschine auf dem 1908 m hohen Sattel vom Col de Tende. Nun noch schnell ein Foto mit dem Schild, dann drängelt schon Harald zur Weiterfahrt, Auf der italienischen Seite ist der Tende nach einigen, geschotterten Kehren geteert, denn hier stehen einige Skilifte. In großzügigen Kehren geht es nun hinab und Wir schauen uns die italienischen Seealpen an, bald rollen wir auf die breite S20 / E74 Richtung Limone, Piemonte., dann Torino Cuneo um dann auf die S21 nach Argentera zum Col de Maddalene / Col de Larche (1948 m) zu kommen.(Die Strecke zieht sich wie Kaugummi) Auf dem Col de Larche gibt es erstmal einen guten italienischen Cappuccino. Wieder auf der französischen Seite geht es auf der D900 bis Barcelonette / Espinasses zurück auf die D951 nach La Motte-du Caire

5. Tag  –  Frankreich Col de la Cayolle, Col de Champs Col de Allos, Lac de Allos

La Motte du-Caire, Espinasses, Jausiers, durch die Gorges du Bachelard, D 902 zum Col de la Cayolle, weiter auf der D2202 bis St. Martin d‘ Entraunes, Von dort auf den Col des Champs, D78 durch die Cretes de la Voya, Colmar. (Fort de France, Fort de Savoie) Weiter geht er auf der D908 bis zur Stadt Allos. Abzweig nehmen auf die D 226 bei 15% Steigung zum Lac d’Allos (2229 m), dabei schauen wir auf den Mont Pelatt (3051 m) zurück auf die D908 zum , Col d‘ Allos (2247 m). Nun geht es auf der D109 nach Les Thuiles, zurück zur D 900 nach La Motte du Caire.

Von La Motte du Caire, geht es von Espinasses, über Jausiers durch die Gorges du Bachelard.. Die Straße verläuft oberhalb der immer enger werdenden bewaldeten Schlucht des Bachelards. Hinter der Brücke über den Fau macht die D8 einen großen Bogen ins Tal von les Agneliers, das die großartigen Felsmassen der Grande Seolane (2909 m) abschließen. Dann bietet sich noch einmal ein atemberaubender Blick in die tiefe Schlucht des Bachelard. Weiter verläuft die schmale Straße in die Höhe, um das Massiv des Mont Pelat (3051 m) herum, des höchsten Gipfels der provenzalischen Alpen. 2326 m hoch ist der Col de la Cayolle und wir genießen den Blick dieses Jahr mal nicht wolkenverhangen. Ein typisches Hochtal umgibt uns, grüne Abhänge und jede Menge Felsen und Steine, Zeugnisse von abgehenden Geröll-Lawinen. Ein Photostopp am Schild des Cayolles, dann geht es in zügigen Serpentinen hinab auf der D 2202 bis nach St. Martin-d‘ Entraunes. Die grüne Landschaft, die den auf einem Hügel gelegenen Ort umgibt, steht in Kontrast zur Kargheit des oberen Var-Tals. Von dort aus führt uns die Tour zum Col des Champs, D78 durch die Cretes de la Voya. Die Straße ist breit, teilweise Eisengitter eingebunden im Belag der Straße, zum Abfluß von Regenwasser gedacht. Hinunter geht es mit kurzen, knackigen Kurven, dann wird die flotte Fahrt wieder von einigen Abflußsenken, Schilder weisen daraufhin, unterbrochen. Der Col des Champs wird nun schmaler und es geht durch wohlriechenden Tannenwald, vorbei an Steinmauern, die jederzeit einzustürzen drohen und es besteht die Gefahr, plötzlich auf eine Kuh mitten auf der Fahrbahn zu stoßen. Von oben kann ich Colmar schon sehen mit dem Fort de France und dem Fort de Savoie. Nun geht es auf die D 905 zur Stadt Allos. Wir nehmen den Abzweig auf die D226, Die extreme schmale Straße hat eine 15% Steigung bei sehr schlechtem Zustand, gleicht sie eher einem Pfad. Die unzähligen Kurven und die wildromantische Landschaft vom Parc National du Mercantour beeindrucken sehr. Auf dem Parkplatz lassen wir die GS stehen. Der Lac d‘ Allos, wie eine Mondlandschaft ragen die kahlen, zerfurchten Felsgipfel am azurblauen See gen Himmel. Von weitem sehen wir den Mont Pelat (3051 m ) noch mal. Zurück auf die D908 geht es zum Col d‘ Allos (2247 m). Wie eine Schlange schlängelt sich die Straße am Berg entlang. Erst ist die Straße etwas holprig, aber die Abfahrt wird mit flotten Kehren bei astreinem Belag belohnt. Es wird einem richtig schwindelig. Nun geht es auf der D109 nach les Thuiles zurück und weiter auf die D900 nach La Motte-du-Caire.

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