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Schottland / Irland 2012

Schottland  – Irland   –  Rundreise  2012

Denkt man an Schottland, hat man die Highlands vor Augen  – grüne Hügel, felsige Kämme, tiefe Seen.

  1. Tourentag: Dormagen / Rotterdam

Mit dem Motorrad geht es von Stürzelberg nach Rotterdam / Zeebrugge zum Fährhafen. Dort werden wir verladen und fahren durch die Nacht nach England zum Ankunftshafen der Stadt Hull.

  1. Tourentag: Hull / Edinburgh in Schottland

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Fährschiff steuern wir um ca. 8:00 Uhr morgens den Hafen von Hull an. Zügig verlassen wir den Bauch des Schiffes, um uns dann in den Linksverkehr ohne große Panne einzufädeln. Unser heutiges Ziel ist die Stadt Edinburgh in Schottland. Die Strecke führt uns durch den „Northumberland – Nationalpark“, hinein in die „Cheviot Hills“ und somit zur schottischen Grenze. Wir durchqueren „Yorkshire „in Richtung Norden. Im Gegensatz zu unseren deutschen Autofahrer verhalten sich die Engländer und Schotten sehr rücksichtsvoll. Die Region ist von außergewöhnlicher, landschaftlicher Schönheit, mit sanften Hügeln, rauschenden Wälder, glitzernde sehen, aber auch unwegsame Berge, Wasserfälle und enge Täler, sie prägen die Landschaft Englands, die wir durchqueren müssen. Beeindruckend ist hier der so genannte „Hadrians `Wall“ = der schottische Limes =. Es ist unglaublich was die Römer hier geschaffen haben. Auf dem Befehl von Kaiser Hadrian 122 n. Chr., der das römische besetzte Britannien vor den räuberischen „Pikten“ schützen wollte. (110 Kilometer lang ist die Schutzmauer.) Es geht vorbei an abgelegenen Farmen und einsamen Häusern, die Stimmung auf dramatisch, das Wetter launisch. Auf den engen Straßen geht es weiter vorbei an den niedrigen, grauen Steinmauern. Sie fliegen an uns vorbei und in ihren Fugen ragen blühende, bunte Pflanzen heraus. Grüne Wiesen, Moos, Gras und  Farne prägende die Landschaft. So erreichen wir die Grenze von Schottland.  = The Bruderlands =. Ein Schotte empfängt uns mit schottischen Weisen aus seinem Dudelsack. Sie erzählen von Helden und Raubritter. Samt grüne Hügelkuppen, stille Täler, in dem sich kleine Anwesen oder viktorianische Landhäuser schmiegen. Romantische Klosterruinen, trutzige Burgen und romantische Schlösser wird uns eine nostalgische Reise durch Schottlands Geschichte und Kultur erleben lassen, dass alles sind die Borders. Unser erster Fotostopp ist die beeindruckende Abteikirche von „Jedburgham“ am „River Jed“ gelegen. Sie ist Heimat des Tweed und zeitweise auch von „Maria Stuart“. = Jedburgh Abbey, seit dem zwölften Jahrhundert lebten Augustiner hier, es wurde mehrfach zerstört, wieder aufgebaut und hier ist hier und da auch das Grab von „Sir Walter Scott“, berühmtester Romanschreiber Schottlands. (Linlithgow war die Residenz der Stuart – Monarchie und der Lilthgow – Palace Geburtsort von Maria Stuart.) Die Tour bringt uns an die „Southern Uplands“ vorbei und den „Lammermur Hills“ Richtung Edinburgh. Ausschließlich über kurvige Straßen erreichen wir fantastische Stadt. Auf einem 115 m hohen nach drei Seiten steil abfallenden Felsen erhebt sich das Wahrzeichen von Edinburgh das = Edinburgh Castle =.

Edinburgh   =  das Athen des Nordens = wird es auch genannt. Die unangefochtene Hauptstadt Schottlands, das in den Unabhängigkeitskriegen des 13. bis 14. Jahrhundert und den Glaubenswirren des 16. bis 17. Jahrhunderts eine entscheidende Rolle spielte. Dann geht es zügig zu unserem Hotel.

 

  1. Tourentag: Edinburgh – Grampian Mountains – Aviemore

Unsere heutige Tour bringt uns in die schottischen Highlands, da wo unberührte Täler zwischen graugrünen, hohen Bergen liegen. Wir verlassen Edinburgh zwischen zwei Giganten der modernen Technik, den “Forth Bridges“.

  1.  die eindrucksvolle Stahlkonstruktionen der Eisenbahnbrücke über den Fluss „Forth“ (1880) es ist ein Wunder der Technik diese Eisenbahnbrücke. Die drei rostroten, lang gestreckten Rauten der Brücke, mit den verschlungenen Stahltrossen sind schon beeindruckend.
  2. die beiden eleganten hohen Türme der Autobahnbrücke von 1964, sie war damals die längste Hängebrücke Europas. Sie überspannt anderthalb Kilometer den Fluss „Forth“. Unsere Tour geht weiter auf kleinen Straßen, die endlose Weiden und Felder streifen.

Hier und da duckt sich eine abgelegene Farm, oder einsame Häuser in die Landschaft. Es geht Richtung Braemer. Jetzt werden die Mountains richtig hügelig. Die Farbe der Highlands erstrahlen im Licht der Sonne – lila – das Heidekraut, sowie die Moosgräser in grün – gelber Farbe. Flüsse und kleine  Seen sausen an uns vorbei und es gibt keine Bäume oder Sträucher, trotzdem beeindruckt uns die Landschaft mit ihrer rauen Wirklichkeit. Wolken und Sonne tauchen sie in romantische Wechselbilder. Wir befinden uns im „ Cairgorms – Nationalpark“ ihren „Grampian Mountains“. ( Der höchste Berg der „Ben Avon“ (1171m). Ruhe und Stille umgibt uns. Ein kleiner Fluss schlängelt sich gemächlich durch die satt grünen Hügelketten ins Tal. Dabei überspannt eine alte Bogenbrücke das glasklare Flüsschen. Weiter geht es entlang des „River Dee“ zügig zu dem aus weißem Granit errichteten Sommerhäuschen der Queen, nach „Balmoral Castle“, das am Fluss Dee liegt. Da sie ihr 60. Kronjubiläum feiert, können wir uns das imposante Gebäude, den schönen Park, den Stall mit den königlichen Pferden  und Ponys anschauen. Unsere Tour bringt uns weiter zur Stadt „Dufftown“. Die Pass-Straße dorthin ist eine schwarze Buckelpiste. Am Rande stehen Markierungsstangen und schmale Steinbrücken führen über sprudelnde Bergbäche.

Glenfiddich = das Tal der Hirsche, am Fluss Spey

Schottland ohne Besichtigung einer Whisky – Distillery  geht gar nicht. In vielen Nebentälern des River Spey produzieren weltbekannte  Destillen das schottische Nationalgetränk. In Glenfiddich erläutert ein kurzer Film die Herstellung des hochprozentigen Getränks. Wir bekommen eine Führung durch die Brennerei. Schautafeln mit deutschen Texten erinnern an die Gründer und die Entwicklung von Glenfiddich. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr wird hier gebrannt. Weiter führt uns unsere Tour über die „Monadhliath  Mountains“ mit dem Berg  „Carn Ban“ (941m), am Fluss Spey entlang. Vorbei am „Loch Pityoulish“ sieht die Landschaft wieder richtig highlandmässig aus. So Steuern wir „Aviemore „ an. Aviemore liegt mitten in den schottischen Highlands  und ist das Tor zum Nationalpark „Cairngorm Mountains“. In der idyllischen Bergwelt gehen Prinz Charles und Camilla gerne auf Moorhuhnjagd.

 

  1. Tourentag: Die Highlands und Loch Ness

Von Aviemore aus nehmen wir Kurs auf das kleine Dorf „Carrbridge“, mit seinen viktorianischen Häuschen. Hier schwingt sich der einsame Bogen einer alten Steinbrücke über den Fluss „Dulmain“-(Old Packhorse Bridge). Der Highway tot he Highlands führt uns weiter nach Nordwesten. Die Berge treten zurück und senken sich bis zur Ebene von „Inverness“. Dann erblicken wir das noch Ufer von „Loch Ness“. Das Loch Ness ist Teil der vor Jahrmillionen entstandenen „Great Glens“ = der große Graben =, 40 km lang, 300 m tief und etwa ca. 3 km breit. In „Drumnadrochit“ befindet sich das „Official Loch Ness Monster Exhibition Center“. Neben an auf einem Teich befindet sich eine „Nessie – Skulptur“, so hat sich der gemeine Tourist das Monster vorzustellen. Nach Süden schweift unser Blick auf den noch schneebedeckten „Munros Ben Macdui“ (1310m), dem „Cairn Toul „ (1293m) mit seinen Zwillingsgipfeln und auf dem Berg „Braeriach“ (1295m). Es ist ein wildes Berg  und Wanderparadies, das mit dem roten Granitgestein als „Monadh Ruadh“ = Rote Berge bezeichnet wird. Wir schwingen uns wieder auf die Motorräder und fahren am Westufer des spektakulären „loch Ness“ zu den rötlichen Ruinen von „Urquhart Castle“. Dieses Castle befindet sich in einer fantastischen Lage auf einer in den See ragenden Landzunge. (Urquhart Castle erbaut 12. Jahrhundert.) Im zwölften Jahrhundert kontrollierte an dieser Stelle ein Fort das „Great Glen“. So fahren wir auch zum Fort Augustus, das genau wie das Fort William als Militärstützpunkt für die Unterwerfung der Highlands im 18. Jahrhundert entstanden ist. Dann biegen wir ab auf die A 87 und sausen am „Loch Cluanie“ vorbei. Die fantastische Panoramastraße führt uns durch das „Glen Shiel“. Sie ist eine grandiose Hochmoorlandschaft. Hoch erheben sich die „Five Sisters of Kintail“ und der „Glen Shiel“, eine Berggruppe die schon beeindruckend ist. Schnell erreichen wir das „Loch  Duich“ mit dem imposanten „Eilean Donan Castle“. Bekannt wurde es durch die Verfilmung des „Highlander“, mit Christopher Lambert. Unser Blick fällt über das vom Torf fast schwarze Wasser und auf das „Eilean Donan Castle“, mit seiner langen vielbogigen Brücke. Dann geht es zum Dorf „Lochcaron“ das am gleichnamigen See liegt. Weiß getünchte  Cottages säumen die Küstenstraße. Hinter dem Dörfchen windet sich Schottlands höchstgelegene Straße = Applecross =, mit seiner höchsten Erhebung dem „Beim Bhan „ (896m). Wir erleben Steigungen wie in den Alpen, mit schroffen Abschnitten, lang gezogenen Kurven, Serpentinen und Felsdurchbrüchen. Dabei geht es durch eine einsame, öde und gebirgige Mondlandschaft. Wir befahren den „Applecross – Train“, der Name ist mindestens 1300 Jahre alt und wird lokal nicht gebraucht. „Applecross“ heißt eigentlich „Shore Street“ = was so viel heißt wie Küstenstraße, und lokal nur „Thee Street“ genannt. Unserer Fahrt führt uns weiter durch das „Torridon – Massiv“ mit dem Berg „Liathaeh“ (1054m) und dem Blick auf das „Loch Torridon“. Wir betrachten die grandiosen Naturlandschaften, wobei die Sonne das Meer heute ins tiefe Blau färbt. Faszinierend, geht es mit Kurvengeschlängel an der Küste entlang. Und dann diese Stille, nur ein paar Schafe teilen die Straße mit uns, so gleiten wir bergab durch die einsame Gegend. Dann erblicken wir sie die „Insel of Sky“ und das hoch erhobene „Quiraing – Massiv“. = Insel of Sky: heißt die nebelige Schöne =. Unsere Etappe durch diesen landschaftlichen Abschnitt zeugt von rauer Schönheit. Die Bergwelt zeigt sich auf unserem weiteren Weg nochmals karger, weitläufiger und auf weiten Strecken menschenleer. Nicht selten sucht das Auge den Horizont vergeblich nach einem Dorf ab. So legen wir im Dorf „Schieldaig“, das am gleichnamigen Loch Schieldaig liegt, eine Kaffeepause ein. Über den Ort  „Achnasheen“ fahren wir zurück Richtung Inverness vorbei am „Loch Clair „ und „Loch Garve“ zurück nach Aviemore.

 

  1. Tourentag: Aviemore – Fort William – Glasgow

Entlang der „Monadhliath  Mountains“ führt unsere Tour über Fort William und vorbei am „Loch Lemond“, in den Raum von Glasgow.

Von Aviemore geht es zügig zum Fort William durch die grandiose Berglandschaft von „Glencol“. Bedrohlich treten die grünen Hänge zwölf von Schottlands berühmtesten Tal, dem „Glencol“ auf. Das Fort Williams liegt an der langen Meeresbucht von „Loch Linnhe“ . Von weitem erblickt man das gewaltige Berg massiv des „Ben Nevis „ (1343m). Die Befestigungsanlage kontrollierte einst Zugang zum „Great Glen“. Der West – Highland –  Way führt uns ins  „Glencoe  = genannt Tal der Tränen.“ Bekannt wurde es durch das Massaker am „MC Donalds Clan“ (1692), wo königliche Soldaten sich erst das Vertrauen des Clan erschlich und dann in der Nacht bestialisch ca. 38 Männer Frauen und Kinder ermordete. Bekannte Regisseure inspirierte diese Gegend für die Kinofilme: z.B. Rob Roy“ und „Braveheart“. Die Straße schlängelt sich in atemberaubenden Windungen, Hänge und Talflanken entlang. Hoch erheben sich die Berge „Three Sisters“ mit den drei Gipfel „Bidean nam Bian(1148m),Sgorr Dhearg (1023m) und Elive Mor (1022m). Entlang des „Riever Leven“ kommen wir in das kleine Städtchen „Kinlochleven“. Das  schöne Sträßchen wurde von deutschen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkrieges gebaut, zum Dank für die Gastfreundschaft in Schottland trotz des Krieges !!! Mild und grün wird die Landschaft während wir am „Loch Achtriochtan“ und dem kleinen „Loch Ba“ vorbei fahren. Wir Folgen der schmalen Straße zum „Loch nah –Achlaise“ mit seiner höchsten Erhebung dem Berg „Ben Alder“ (1148m) an. Eine traumhafte Hochmoorlandschaft erschließt sich vor uns. Viel Spaß macht uns das Fahren auf den engen Straßen. Die kahlen menschenleeren Heide – und Felskuppen bei dem wolkenverhangenen Tag ist ein besonderer Genuss. Dann kommen uns auf einmal Polizei Autos und Motorräder als Eskorte, Busse und ein rotes PKW mit den Olympischen Ringen entgegen. Ach ja, dieses Jahr ist in London die Olympiade. Dazu uns doch das olympische Feuer heute die Ehre gegeben. Weiter führt uns die kleine Straße durch eine Landschaft die einem manchmal den Atem nimmt. Zwischen den schwarzen, kahlen, von Geröll übersäten Bergflanken der „Grampian Mountains“, liegt das „Loch Tulla“ vor uns. Einsam, öde und großartig zugleich ist das „Moor of Ramoch“. Kleine grünbewachsene Inseln liegen inmitten der schwarzen Moorseen. Wir Zweigen ab und fahren über die „Bridge of Orchy“. Halbhohe Hecken und Schafe kreuzen unseren Weg. Gemächlich plätschert der kleine Fluss „Orchy“ an grünen Hängen dahin. Entlang des Flüsschens zieht sich die “Old  Military Road“ durch den „Agryll Forest Park“. Unsere Hauptroute windet sich durch eine wunderbare Bergwelt mit tiefen Schluchten und beeindruckenden Wasserfällen. Unsere Route führt uns nach dem Ort „Inveraray“ das am „Loch Fyne“ liegt. Lang und schmal zwängt sich das „Loch Fyne“ zwischen die Berge, die sich majestätisch am Nordufer erheben. Vorbei am „Loch Long“ und der Stadt Hellensburgh, das am „Loch Gave“ liegt, erreichen wir die Stadt Erskine das am „River Clyde“ liegt, wo unser Hotel zur nächsten Übernachtung.

 

  1. Tourentag: Glasgow – Ayr – /England / Belfast / Irland – Letterkenny

Süd – und Nordirland. = Die grüne liebliche Insel, begeben wir uns auf den Spuren der Kelten

´Von Erskine aus folgen wir der Autobahnstrecke bis Dalry. In Irvine nehmen wir Kurs auf Toon, zum Fährhafen der am „Firth of Cly de „liegt. Als wir ankommen, bekommen wir die Mitteilung, dass die Fähre kaputt ist nichts mehr heute geht. So folgen wir der Küstenstraße auf die A 719, die oberhalb des Meeres verläuft und uns Ausblicke auf die einmaligen Klippenlandschaften gibt. Bei „Culzean Castle“, welches auf jeder fünf – Pfundnote der „Royal Bank of Scotland“ zu sehen ist, geht es weiter entlang einiger Dörfchen, bis zum Fährhafen von  Cairnryan, dass am „Loch Rayn“ liegt. Wir nehmen die Schnellfähre die uns von Cairnryan in Schottland – nach Larne in Nordirland bringt. Flott ist die Fahrt um bei dem Sonnenschein ein Genuss. Hinter dem Dorf Larne befinde wir uns auf der fantastischen Küstenstraße, der so genannten „Coast of Antrim“. Dann steuern wir das Dorf Carnlaugh an, das an der “Carnlaugh Bay“ liegt. Der individuelle Flair der Dörfer haben spezielle irische Merkmal – Lokale Pubs -Cafés und Läden. Zauberhafte bunte Häuser in blau, rot, gelb grün bemalt, glänzen in der Sonne.

(Belfast : in der Werft Harland und Wolff wurde die Titanic auf Kiel gelegt. 1912 stach sie in See. ) Von dem Dorf Carnlough aus geht es entlang der „Glens of Antrim“ (Berge), Richtung Cushendun, das an der gleichnamigen Bay liegt. Durch viele enge Kurven fahren wir durch eine hügelige Landschaft nach Norden. Dabei durchqueren wir den „Ballypatrick  Forest“  zum Dorf Ballycastle. Das freundliche Seebad liegt an der weitgeschwungenen gleichnamigen Bay und den „Antrim Mountains „, die sich bis zum Meer hinunter ziehen. Eine verzaubernde Mischung aus atemberaubender Landschaft, Farbe und der Bewegung des Wassers macht die geheimnisvolle Welt der „Giants Causeway“ schon einzigartig.

„Giants Causeway = Damm der Riesen

Auf dem Parkplatz stellen wir die Bikes ab, dann geht es mit einem Minibus die kurze Strecke hinunter zu den rund 40.000 sechseckigen Steinsäulen, die unterschiedlich hoch aus dem Wasser ragen. Die ungewöhnlichen Felsformationen entstanden vor rund 60 Millionen Jahren. Lava wurde durch einen vulkanischen Ausbruch an die Oberfläche geschleudert, die dann zu polygonalen Formen erstarrten. Wir verlassen die bizarren Basaltssteinformationen und fahren durch das Dorf „Bushmills“, wo die berühmte „ Old Bushmills  Destillery“ ihren sanften Rachenputzer brennt. Über der Stadt „Coleraine“, Limavady, fahren wir auf der A2 nach „Derry“, das am „Loughe Foyle „liegt. Das seit Jahren krisengeschüttelte Nordirland, wurde von den britischen Besatzern  die Stadt Derry  = Londonderry getauft. Wir passieren die Grenze zur Republik Irland, doch Zollkontrollen gibt es keine. Weiter führt uns unsere Route über die N 13, entlang des „River Swilly“ nach „Letterkenny“, sie ist die größte Stadt in der „Grafschaft Donegal“. Unsere heutige Unterkunft ist im „ Clanree Hotel – Letterkenny.

  1. Tourentag: Die wilde Nordküste Irlands /Sligo – Westport – Clifden – Connemara

Von Letterkenny aus führt uns unsere heutige Tour durch die „Cark Mountains“. Vorbei am „Lough  Mourne“ und dem „Lake  Eske“ durch fahren wir das „Barnesmore Gap“ nach der Stadt Donegal. Geschützt vom „River Eske“, liegt das aus dem 15. Jahrhundert die Burg der „ O`Donnels“. Es geht dabei durch eine wilde, gebirgige vor allem einsame Landschaft. Das traditionelle Tweed wird hier hergestellt: robust und wetterbeständig. Die kleinen Nebenstrecken bringen uns immer wieder entlang des Ozeans. Karibische anmutende Buchten prägen „County Donegal“. Blaugrün leuchtet das Meer in der Sonne und mit seinen weißen Stränden, nur die Temperaturen des Wassers zeigt uns, dass er nicht in der Karibik sind. So geht es vorbei an „Ballyshannon“ über dem Fluss „ R. Erne“ und steuern „Mullaghmore  Head „an, das an der „ Donegal Bay „liegt. Von weitem erhebt sich der Berg „Benbulben“ (526m). Wir folgen der Straße Richtung „ Sligo“, westlich der Kleinstadt erstreckt sich das „ Lough Gill“. Unsere Tour bringt uns zügig nach „Castelbar“ und ins Städtchen Westport, mit seinen „Partry Mountains“. Hoch ragen die Gipfel der Bergkette „ The Twelve Bens (Bencorr 710m,Benbreen 692m ) in die Höhe, während im Westen der Atlantik gewaltig an die raue Küste brandet. Dann tauchen wir in den „Connemara – Nationalpark“ ein. Kahle Hochebenen wechseln sich mit grünen Tälern ab. Raue Berg hänge stehen im Kontrast zu den von Wollgras überzogenen Flachmooren. Dazwischen liegen verstreut immer wieder dunkle Bergseen. Die N 59 führt uns entlang des 16 km tief ins Land ragenden fjordähnlichen „Killary  Harbour“. Verlassene Weiler am See säumen unsere Fahrt. Hoch erheben sich am „Killary Harbour „die „Mweelrea Mountains“ (817m). Wir legen eine Pause am „The Sheep & Wool – Centre“ ein. Nun folgt die eigentliche Attraktion des Tages, wir fahren zum Märchenschloss „Kylemore Abby“, das an einem schilfbewachsenen See liegt und uns mit seinen vielen Zinnen und Türmchen verzaubert. „Kylemore Abby“ liegt im „Connemare Nationalpark“und beherbergte einst ein Benediktinerkloster. (Gothic Church /neugotisch.) Nach der eindrucksvollen Besichtigung fahren wir zur Hauptstadt von Connemare nach „Clifden“. Sie liegt an der „Clifden Bay“, in die der „River Owenglin“ mündet. Wir folgen der N 59 weiter zum Ort „Qughterard“ das nah am Ufer des „Lough Corrib“ liegt. Die Sonne lässt den See in einem wunderschönem blau erstrahlen und das satte Grün der Weiden laden die Schafe zum Fressen ein. Es ist eine landschaftlich sehr schöne Gegend mit seinen „Maumturk Mountains“. Die urwüchsige Landschaft ist wenig besiedelten und der Verlauf der Straße zeichnet sich durch viele lang gestreckte Kurven aus. Dann taucht der „Ballyaurke Lough“ vor uns auf und wir tauchen in die Universitätsstadt „Galway“ ein. = Das Tor zur raubergigen und urwüchsigen Landschaft Connemaras. =

Wir sind den südlichsten Teil Connemaras von Clifden nach Galway durchfahren, das hauptsächliche aus einem Heide – und Moorgebiet besteht. Es ging dabei durch die schönsten und geruhsamsten Teile Connemaras. Weite Landschaft mit einer unberührten Natur, kahle Hochebenen, grüne Täler, raue Berg hänge, mit Wollgras überzogene Moore und dunkle Bergseen. Jetzt ein gemütliches Torffeuer in einem Pub, bei irischer Musik und einem guten Guinness, dass wir es jetzt !!!

 

  1. Tourentag: Galway – Limerick – Halbinsel Dingle –Killarney /Region Clair

Cliffs of Moher und The Burren.

= Im Reich der Halbinsel von „Killarney“ fahren wir durch den „Killarney – Nationalpark. =

Von Galway aus führt uns unsere Route von der N 18 zur  N 67 nach  der Stadt „Kilcolgan“, vorbei an der „Dunbulcaum – Bay vorbei, Richtung Kinvarra. (Liegt an der Kinvarra – Bav). Dabei kommen wir an dem „Dunguaire Castle = Burg des Guaire  /befestigtes Towerhouse vorbei. In der Stadt „Ballyvaughan“ tauchen wir in die „Burren – Region „ein.

The Burren = steiniger Ort.

Die „Corkscrew  Hill“ erheben sich gewaltig vor uns auf. Der höchste Berg ist die 345 m hohe „Slieve – Elva – Schulter. Das Burrengebiet hat eine unvergleichlich reiche Fauna in der karstigen Mondlandschaft. Die „Burren“ besteht aus unzähligen Sandsteinplateaus. Durch die Ringforts, Klosterruinen, Burgen, Höhlen und Keltenkreuzen mutet die bizarre Mondlandschaft sich fast mystisch an. Wir nehmen Fahrt auf nach“ Lisdoon – varna“(er ist ein Kurort für die Iren) und steuern das Dorf „Lahnich an, das an der „Liscanner – Bay“ liegt. Wir Folgen der Küstenstraße während unter uns das Meer an die Kalksteinfelsen brandet. Wir erkunden die malerische Westküste mit =  den Cliffs of Bunglass und den Cliffs of Moher =. Die Straße ist schmal und erlaubt uns spektakuläre Ausblicke auf den Küstenverlauf, sowie kleine landwirtschaftlich geprägte Gemeinden entlang unserer Route. Die Aussicht von hier oben ist schlicht grandios. Große turmhohe Klippen ragen aus dem Meer, wo die aufspritzende  Gicht durch den stürmischen Wind mit voller Wucht drauf schlagen. Die Klippen bieten tausenden Seevögeln eine Brutstätte. (Dreizehenmöwen, Papageitaucher, Krähenscharben usw.) saftige grüne Wiesen hängen gefährlich über der Steilküste, während das tosende Meer die Klippen umspült. Nach einem Fotostopp fahren wir nach „Kilbaha“, wo wir „Fish and Chips“ genüsslich essen. Bei dem schönen Wetter genießen wir den Ausblick auf die „Kilbaha – Bay“. Danach besuchen wir noch den Leuchtturm „Loop Head“. Von Kilkee /Kilrush steuern wir den Fährhafen in “Killimer“ an. Vorbei an satt Grünen Felder und Wiesen schlängelt sich der längste Fluss Irlands, der „Shannon“, der hinter „Limerick“ in den Atlantik mündet. Wunderschöne Sandbuchten finden wir an der Westküste von „Clare /An Clar. Ein Farbenmeer aus Heide, Stechginster und Hagedorn säumen links und rechts die kleinen Straße. Die die Autofähre bringt uns vom Dorf Killimer hinüber über den Fluss „Shannon“ zum Dorf „Tarbert“, dabei verlassen wir die Region „ Clare“. Die R524 bringt uns zügig nach „Abbyfeale“ und durch die „Stacks – Mountains. Hohe Hecken, schmale Asphalt, endlose Weiden und Felder, die sich wie eine Patchworkdecke über die auf und abs in der Landschaft ausbreiten, machen die Fahrt einmalig. Über den winzigen „Single – Track = Cross – Roads“, treiben wir Richtung Süden “Killarney“, am Fluss „Smearlagh“ entlang. Die Stadt „Killarney“ liegt im „Killarney Nationalpark“. Die Landschaft mit den drei Seen, mit den mächtigen Hügelzügen, mit ihren Tälern, den Wäldern sowie die herrliche Vegetation machen diesen Nationalpark einzigartig.

 

  1. Tourentag : Killarney ,Ring of Beara, Healy – Pass (330m)

Im Reich der Halbinseln.

Killarney = Eine fantastische Naturkulisse umgibt uns. Eine gigantische Weite, verästelte Seenplatten umgeben von hohen Bergen, dazu die schönen Eichenwälder ist einfach atemberaubend. Am Aussichtspunkt „Ladies View“ haben wir einen wunderschönen Blick auf die drei Seen.(Lough Leane, Upper Lake) Die Bediensteten von Königin Victoria, brachten bei einer Urlaubsreise die Königin dorthin. Sie war einfach überwältigend von der Landschaft. Es ist wirklich eine Landschaft die uns fasziniert und den Reiz von „Killarney“ ausmacht. Die mächtigen Hügelzüge mit ihren Tälern, die Wälder sowie die reiche Vegetation sind schon beeindruckend. Über den Aussichtspunkt „Molls Gap“ fahren wir entlang des „Kenmare River“ nach „Kenmare /irischer Name: An Neidin  = das kleine Nest. Von hier aus befahren wir ein Stück auf dem „ Ring of Beara“. Die Ausblicke auf die Steilküste sind spektakulär, immer wieder tauchen kleine Strände und verträumte Orte auf. Durch den Golfstrom gedeihen hier Palmen und der farbenprächtige Rhododendron. Der „Caha – Pass“ bringt uns Kurve um Kurve durch die „Caha – Mountains“. Wunderschön sind die unbeleuchteten „Turners Rock Tunnel“. So sausen wir hinein in die Stadt „Glengarriff“. Dort nehmen wir die R 572 nach „Adrigole“, das am „Beara Way „liegt unter die Räder. Hier wird die Landschaft extrem rau. Mächtige Felsbrocken ragen auf, Flechten, niedrige Sträucher und Heidekraut wohin man auch schaut. Hinter dem Dorf „Adrigole“ ragen die steilen Felswände in die Höhe und unser Blick geht weit über das Meer. (Bantry Bay). Dann Folgen wir der Route hinauf zum „Healy – Pass“. Die 330 m hohe und 12 km lange Gebirgsstraße führt quer über die „Beara – Halbinsel“. Die Straße ist eng und man erreicht Passhöhe auf kurvenreicher Straßenführung. Der Ausblick von mir oben auf den Berg „Knockwen (659m) und der „Caha – Mountains“ ist schon genial. In schwungvollen kehren geht es den „Healy – Pass“ hinunter, vorbei am „Glanmore Lake“. Von der Stadt „Kenmare“ aus nehmen wir die R588 und folgen der Straße, die schmal und holprig über den „Ballaghbeama Gap“ (259m) führt. Eine raue und steinige Landschaft eröffnet sich unseren Blicken. Links ragt der Berg „Mullaghanattin (772m) empor und rechts der „Knocklomena“ (637m). Im Dorf „Castlemaine“ folgt die Straße der Küste mit Blick aufs Meer und auf die „Kerry – Halbinsel“. Im Landesinneren fliegen kahle Hügelketten an uns vorbei, so passieren wir das Dorf „Inch“ , mit seinem langen Sandstrand. Wie die Finger einer Hand strecken sich hier die Halbinseln aufs Meer hinaus. Der charmante Hafenort Dinge hat er einsamen, bergigen „Dingle – Halbinsel“ ihren Namen gegeben. Auf dem 30 km langen „Slea Head Drive“ fahren wir auf der anspruchsvollen Küstenstraße hoch über dem Meer. Am Aussichtspunkt „Slea Head „blicken wir auf die Inseln von Dunmare Heasd. Die Ausläufer des Berges „Mount Eagle“(516m) bilden eine 100 m hohe, steil ins Meer abfallende Felsküste. Die Route windet sich in scharfen Kurven um die Felsvorsprünge, eingekerbt durch das Berg massiv. Eine niedrige Mauer schützt uns vor dem Abgrund. Wir genießen die landschaftlichen Schönheiten. Die anbrandende See lässt die Gicht an die Felsen schlagen, während Möwen kreischen über unsere Köpfe ihre Bahnen ziehen. Das Dorf „Dunquin“ ist das westliche Dorf Europas. Zurück in der Stadt Dingle bestaunen wir die bunten Häuser, etliche Pubs und Fischrestaurants laden zum Verweilen ein. Unsere letzte Etappe, mit wundervollen Ausblicken, geht über den höchsten Pass Irlands, den „Conner – Pass“(456m). Der Pass ist ein Schmuckstück, die Kurven Eingebettet in eine dramatische Landschaft, wobei die Sonne die Berglandschaft in ein sattes Grün erstrahlen lässt. Von der Passhöhe aus erblicken wir die Seen „Lough Adoon. Lough  Camclaun und Lough  Doon“, die im so genannten „Corries“ liegen. Hoch erhebt sich der Berg „Brandon Mountain“ (951m). Unsere Tour neigt sich dem Ende und es geht zurück zur Stadt „Killarney“.

 

  1. Tourentag: Killarney – Dublin

Von Kenamare /Killarney geht es zügig nach Dublin. Einen kurzen Stopp legen wir am „Rock of Cashel“ ein. Der „Rock of Cashel“ liegt nördlich von Cahir beim Ort Cashel. Bereits im 4. Jahrhundert wurde der Felsen aufgrund seiner besonderen strategischen Lage an irischen Clan – Familien erobert und bebaut. Der Rock of Cashel mit seiner dramatischen Silhouette von Kirchengebäuden des Mittelalters erhebt sich steil über der fruchtbaren Ebene des Flusses „ Suir“ im Herzen von „Munster“. Einst Sitz der hohen Könige von Munster erlangte er zunächst als Festung Bedeutung. Ein ungewöhnliches Merkmal des Königtums Cashel war, dass eine Reihe seiner Könige auch Geistliche waren. Das zu regnen beginnt fahren wir zügig weiter nach Dublin.

 

  1. Tourentag: Dublin – Wicklow – Mountains

Die „Wicklow – Mountains“ sind das Naherholungsgebiet Dublins. Von wegen grün, braun, karg, Los und das bei einer Höhe von ca. 500 m. Enge Sträßchen und einsame Pässe befahren wir auf unserer Tour. Der Regen wird immer stärker und von den Bergen zieht der Nebel herauf. Ein kleiner Bach hat sich zu einem reißenden Fluss gemausert. Am Aussichtspunkt „Sally Gap“ können wir kaum den Berg „Mullaghcleevaun“ (848m) ausmachen. In „Glendalough“ dass am See „Upper  Lake“ liegt, erblicken wir einen gut erhaltenen Rundturm, sowie einen Friedhof, dass bei diesem sch…. Wetter einfach unheimlich ist. Wir brechen unsere Tour ab und so geht es zügig zum Hotel zurück.

 

  1. Tourentag: Dublin – Hull
  2. Tourentag: Hull – Rotterdam – Dormagen

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