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Artikel

Italien 2009

Urlaub: Mai / Juni 2009

Italien – Lombardei – Gardasee

1. Tourentag: 300 km

Passo Croce Domini, Passo della Spina, Zone, Prestine, Croce Domini – gesperrt, zurück nach Breno, Lago d`Iseo, Passo Tre Termini (701 m), Polaveno, Gardone durchs Val Trompia nach Nozza, Vestone nach Anfo, Passo della Spina (1521 m), zum Giogo Maniva, zurück nach Collio Bovegno, Gardone, Polaveno, Passo Tre Termini am Ufer des Lago d`Iseo, entlang nach Marone, hoch nach Zone -Erdpyramiden- Sackgasse, Pisogne, Darfo, Prestine.

Von Prestine aus wollen wir den Passo Croce Domini (1892 m) unter die Räder nehmen. Eisenketten bremsen unsere Fahrt aus. Sperrung durch den harten Winter, Erdrutsche und Steinschlag haben den Pass unpassierbar gemacht. Zurück nach Breno am Ufer des Lago d`Iseo vorbei. Es ist eine kurvige und aussichtsreiche, teils schwindelerregende Küstenstraße mit Blick auf den tiefblauen Lago d`Iseo. Wir biegen ab Richtung Polaveno. Dichter Wald umgibt uns, ein schmales, kurviges Sträßchen bringt uns über den Passo Tre Termini (701 m), dabei rauschen wir am Monte Castellino Gambio vorbei. Nun folgt Gardone das am unteren Val Trompia liegt, wo sich die Täler  Gardone und Inzino öffnen. Kurvenreich folgen wir der Straße Richtung Nozza, Vestone nach Anfo. Zwischen Anfo und dem Idrosee sowie dem Manivajoch besteht eine landschaftlich sehr reizvolle Straßenverbindung. Von Anfo aus windet sich die Straße in Serpentinen hinauf zum Passo del Mare, (1418m) mit dem Berg Forte della Oxa (1548 m), von hier oben haben wir einen traumhaften Blick auf den Idrosee. Die Straße ist schmal und nach der Marienstatue fängt der Tunnel an. Steinschlag, Wasserpfützen und ausgesetzte Stellen ohne Seitenabsicherung  sowie Schotter zwischen dem Passo della Spina (1521 m) und dem Passo della Berga (1527 m), lassen das ehemalige Militärsträßchen zu einer spektakulären Bergstraße werden. Wie Felsnadeln ragen Felsbrocken in den Himmel. Alsbald erreichen wir den höchsten Punkt, den Passo del Dosso Alto (1725 m). Ausgewaschene Spurrinnen, derbe Schlaglöcher, entwurzelte Bäume, Erdrutsche mit Steinschlag erschweren die Weiterfahrt, dabei beträgt mittlerweile die Fahrbahnbreite nur noch die Breite unseres Reifens. Also doch, der Erdhügel am Anfang der Straße deutete an, daß dieser Streckenabschnitt (Passo del Dosso Alto) gesperrt ist. Unsere Tour bringt uns zurück nach Collio am Dosso Magnolo (1013 m) vorbei, Bovegno, Gardone mit einer waldreichen Berglandschaft. Polaveno, Passo Tre Termini (701 m) zurück zum Ufer des Lago d`Iseo entlang nach Marone. Dann tauchen wir in das ,,Riserva Naturale Piramidi di Zone“  ein. Vom Motorrad aus sehe ich schon von weitem die bizarren Erdpyramiden, die durch jahrtausendlange Erosionen entstanden sind. Über Pisogne Darfo geht es zurück nach Prestine.

2. Tourentag: Monte Baldo, Gardasee 430 km

Prestine, Edolo, Passo di Tonale (1883 m), über den Campo Carlo Magno (1681 m) nach Madonna di Campiglo, vorbei an der Brentagruppe, weiter nach Storo, Riva d. Garda, Rovereto, Monte-Baldo-Höhenstraße (Bocca del Green 1617m) Torri et Benaco, mit der Fähre nach Toscolano, am Ufer des Gardasees entlang, Gargnano, hinauf zum Lago di Valvestino (Stausee), Capovalle, Stadt Idro am Idrosee, Vestone, Nozza, Gardone nach Polaveno über den Passo Tre Termini (701 m) Iseo au Iseo-See, Sale, Darfo Breno, Prestine di Breno.

Da der Passo di Croce Domini noch gesperrt ist, fahren wir von Prestine aus über Edolo zum Pasco di Tonale (1883 m). Weiter geht es vom Campo Magno (1681 m) aus Richtung Madonna di Campinglo, vorbei an der Brentagruppe passieren wir Storo, dabei durchqueren wir das enge Tal des Val d`Ampola. Felsen, Berghänge dazwischen immer wieder Dörfer und Gehöfte, es ist eine alpine und zugleich mediterrane Landschaft die uns umgibt. Wir nehmen Fahrt auf nach Riva d. Garda und quälen uns durch den regen Verkehr. Fast fjordartig präsentiert sich der Gardasee, leicht diesig tauchen die Sonnenstrahlen in den See ein. Viele Touristen tummeln sich sonnenhungrig an dem flachen Uferstreifen, umgeben von Palmen, Akazien, Agaven, Oleander und Hibiskus. Von weitem können wir schon das Kalksandsteinmassiv  des Monte Baldo ausmachen. In Mori geht es mit viel Abwechslung auf die Monte-Baldo-Höhenstraße. Kurvenreich windet sich die Straße über den Höhenzug, vorbei am Altissimo Di Nago (2078 m). Schmal wird die Strecke an den einspurigen Felstunnel, dort teilen wir die Straße mit Auto- und Fahrradfahrern. Links und rechts liegen noch Reste von Schneefeldern  auf den Berghängen. Am Bocca Tratto Spina (1778 m) hat man einen eingeschränkten Blick auf den Gardasee. Durch das milde Klima hat sich hier eine artenreiche Pflanzenwelt erhalten. Wir sausen am CimaDi Pozette (2132 m), Cima Valdritta (2218 m) und dem Pfa. Telegrafo (2200 m) vorbei. Es ist eine prächtige Bergkulisse sowie ein Eldorado für Biker, Mountainbiker, Wanderer und Botaniker. Es geht zügig nach Torri d. Benaco, wo wir mit der Fähre das andere Ufer des Gardasees nach Toscolano gelangen. Von hier sieht man das sanfte Auslaufen der dramatischen Monte-Baldo-Höhenstraße, eine Hügellandschaft. Am Ufer entlang der Gardesana Orientale geht es weiter Gargnano. Durch Oliven-und Kastanienhaine geht es in steilen Serpentinen hinauf zum Lago di Valvestino. Dabei fahren wir durch das wildromantische Valle Toscolano, mit riesigen Wälder, die sich von den Berghängen bis ans Ufer des Stausees ziehen. An der hohen Staumauer des Lago di Valestino turnte einst James Bond in einem 007 Streifen herum. Kurvig geht die Serpentinenstraße weiter, welche sich zwischen den Berghängen zwängt. Über Capovalle erreichen wir den 368 m hochgelegenen Lago d`Idro. Über Vestone, Nozza, den Passo Tre Termini (701 m) gelangen wir nach Iseo, Sale, Darfo, Breno, Prestine.

3. Tourentag:

Gioga Maniva, Passo di Tremalzo (1665 m), hinauf ins Tremosine zu den Dörfern Voltino, Vesio, Oldesio.

Prestine,  Passo di Croce Domini (1892 m) endlich frei, durchs Valle Caffaro, über den Panegalet (1314 m), hinauf zum Giogo Maniva am Monte Maniva, selbe Strecke zurück nach Bagolino, durchs Valli Giudicar, Storo, durchqueren das Valle d`Ampola, hinauf zum Monte Tremalzo (1665 m) mit Bergpanorama. z.B.  Cime Tiveign (1523 m), Monte Traversole (1445 m),  Rifugio  Garibaldi, mit Blick auf den Gardasee, wieder zurück, der Tremalzo ist nur den Wanderern  und Mountainbikern vorbehalten. Vall di Ledro, Ledrosee, Riva del Garda, über die Gardesana Occidentale  geht durch die Naturtunnel am Flußufer vom Gardasee nach Limone sul Garda, es geht hinauf bei 25% Steigung ins Tremosine zu den Dörfern Voltino, Vesio, Oldesio, zurück nach Gargnano, Valle Toscolano, Lago di Valestino, das Capovalle führt uns zurück zum Lago d`Idro, Bagolino, über den Passo di Croce Domini (1892 m), Prestine.

Trotz Verbotsschild nehmen wir den Passo di Croce Domini (1892 m) unter die Räder. Von Breno aus geht es zügig bergauf auf die 16 km lang Bergstraße eingebettet in sanften grünen Weideflächen. Die Stecke bis zum Giogo della Bala (2176 m) ist ein schmales, grobes Schottersträßchen (15% Gefälle) ohne Randabsicherung mit Steinschlagabgängen, Schlaglöchern und Schneefeldern. Der Goletto delle Crocette  (2070 m) ist gesperrt, also zurück. Auf der Passhöhe des Passo di Croce Domini (1892 m) sausen wie durchs Valle Caffaro mit seiner grünen und einsamen Landschaft. Dabei verläuft die Straße am Monte Suello entlang. Über Panegalet (1314 m) führt die landschaftlich  reizvolle Straße hinauf zum Giogo del Maniva (1664 m). Die romantische Straße führt uns durch Wald und schier zahllosen Kurven zurück ins Bergdorf Bagolino. An der gut ausgebauten Uferstraße des Lago d`Idro geht unsere Tour durchs Valli Giudicar nach Storo. Das tief eingeschnitten Vall D`Ampola  und das Ledrotal verführt zur zügigen Fahrt hinauf zum Lago di Ledro. Wie ein kleiner Fjord ragt der Lago di Ledro in die Steilwände der Berge. Wir entschließen uns den Passo di Tremalzo (1665 m) soweit es geht zu befahren. Durch Wald in vielen Serpentinen schrauben wir uns hinauf zum Rif. Tremalzo F.Guella (1582 m), Passo Tremalzo (1665 m) mit dem eindruckvollen Bergpanorama und dem Blick auf den Gardasee hinüber zum Monte-Baldo- Massiv. Dann ist Schluß, die Schotterstrecke dürfen nur noch Wanderer und Mountainbiker benutzen. Der Parco Alto Garda Bresicano ist ein riesiges Naturschutzgebiet. Vom Lago di Ledro geht es Richtung Riva del Garda. Unten auf der Uferstraße der Gardesana Occidentale lockt der Gardasee mit seinem mediterranen Flair, eine mit Zypressen gesäumte Traumstraße mit senkrecht abfallenden Felswänden. Segelboote gleiten gemächlich über das Wasser, so fahren wir durch die Naturtunnel nach Limone sul Garda. Von Gargnano aus geht es bei circa einer 25 % Steigung in die Berge der Hochebene, bis zu den Orten der Gemeinde der Tremosine. Die Straße windet sich zwischen Steineichen, Olivenbäumen, Kiefern, Akazien und Almweiden. Eine extrem kurvige Fahrt hinauf nach Pieve, die Brasa-Schlucht hinauf. Eine enge Felsenstraße mit dunklen, handgehauenen Tunnel, ein Wasserfall wird über unsere Köpfe in die Tiefe abgeleitet. An grünbewachsenen Hängen kleben die abgeschiedenen Bergdörfer wie Vogelnester. Die Tour bringt uns wieder von Gargnano zum Stausee Lago di Valvestine entlang und zum Lago di Bagolino. An Capovalle vorbei zurück nach Bagolino. Passo di Croce Domini (1832 m), Prestine.

4. Tourentag:

Grande del Papa, Parco dell`Adamello, Vivionepass (1828 m), Passo di Zambla (1264 m) Passo della Crocetta  (1267 m) Prestine, Breno, Capo di Ponte bis Berzo Demo, es geht hinauf in den Parco Regionale dell` Adamell bis zum Rifugio Stella Alpina (Sackgasse), Passo del Vivione (1828 m) am Monte Gaffione 2021 m), Schilpario, Passo della Presolana (14%),  Monte Cometto (1786 m), über die Dörfer Clusone, Ponte Nossa,  hinauf von Gorno aus auf den Colle di Zambla (1264 m), Oltreil Colle (1030 m), nehmen den Abzweig über der den Passo della Crocetta (1267 m, Schotterpiste), Ponte Nossa, Clusone, Sovere, Lovere, Darfo , Breno, Prestine.

Über Breno geht es nach Capo di Ponte. In Berzo Demo fahren wir am Kreuz vom „Grande del Papa“ vorbei, durch Cevo hindurch hinauf zum Refugio Stella Alpina in dem.Parco dell`Adamello.  Der Corno di Lendeno (2830 m) ist noch schneebedeckt. Die Straße zum Rifugio Stella Alpina führt erst durch sattgrünen Wald. Es folgen auf der schmalen, unbefestigen Straße knackige Kurven und zum  Teil sehr enge Serpentinen sowie zwei Wasserrinnen (Senken).  Wir schrauben uns die Kehren hoch zum Naturschutzgebiet. Eine alpine Landschaft umgibt uns mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Abfallendes Bergmassiv stoppt unsere Fahrt, denn nun geht es nur noch für Wanderer weiter zum Lago Dosazzo  und Lago di Salarno, daß zu den Füßen des Cime di Poia (2991 m) liegt. Es geht die Sackgasse zurück, dabei fahren wir durchs Vall di Saviore, dabei fließt der T. Pola (Fluß) an uns vorbei. In Berzo Demo nehmen wir Kurs auf den Passo del Vivione (1828 m). In Forno d`Allione geht es auf das kleine, schmale Sträßchen. Tiefgrüner Wald und Almwiesen umgeben uns. Abwechslungsvoll ist die Höhenstraße durchs Vall Paisco am  Fluß Allione vorbei. Zum Teil haben wir einen traumhaften Ausblick auf die Bergamasker Alpen. Auf dem Passo del Vivione (1828 m) liegt noch jede Menge Dreck, Steinschlag, Geröll, Baumreste und Schnee. Auf der Nordrampe (12% – 15% Steigung) rauscht der Wasserfall in die Tiefe mit so einer Wucht, daß  wir nass von der Gicht werden. Der Passo del Vivione (1828 m) windet sich an den steilen, Felshängen entlang. Ohne Geländer sollte man in den schmalen Kehren schon schwindelfrei sein, denn der Tiefblick ist schon atemberaubend. Hinter Dezzo beginnt die gleichnamige Schlucht (Dezzo di Scalive). Es geht weiter Richtung Passo della Presolana (14%) am Monte Visolo (2454 m) vorbei. Durch die Dörfer des Valle Seriana (Clusone, Ponte Nossa) geht es zügig hinauf nach Gorno zum Colle di Zambla (1257 m), Oltreil Colle (1030 m) ins Vall Vedra. Breit und kurvig ist die Straße, mit sehr gutem Asphalt. In Bartolomeo nehmen wir die Schotterwaldstraße ,, Passo della Crocetta (1267 m) unter die Räder. Über Ponte Nossa, Clusone, Sovere, Lovere, Darfo und Berno geht es zurück nach Prestine.

5. Tourentag: Archeologischer Park, Valle di Daone  200 km

1. Besuch des Archeologischer Park in BoarioTerme.

2. Prestine, Passo di Croce Domini (1832 m), durchs Valle del Caffaro bis Bagolino, Storo,  Valle Guicidar,  Agrone über Daone  ins Vall di Daone bis zum Stausee (Sackgasse), Storo, Idrosee, auf kleinster Straße zurück nach Basolino, Passo di Croce Domini (1832 m), Prestine.

1.Der Archeopark ist eine Rekonstruktion einer prähistorischen Siedlung, der antiken Camunen und den Bewohnern der Poebene und den Alpen, im Laufe von ungefähr 15000 Jahren.

2. Von Prestine aus nehmen wir die Auffahrt zum Passo di Croce Domini (1892 m). Der 16 km lange Höhenstraßenzug führt über die zwei Pässe Giogodella  Bala (2176 m), Goletto delle Crocette (2070 m) und folgt der SS345 ins delle Tre Valli in den Brescianer Alpen. Unsere heutige Motorradtour soll uns in ein abgeschiedenes Tal mit mehreren Wasserfällen und hochalpiner Landschaft bringen, ins Vall di Daone. Von Bagalino aus geht es über Storo weiter durchs Valli Giudicar. In Agrone zweigen wir ab auf eine weniger gut ausgebaute kurvenreiche Straße ins Vall di Daone. Die Stadt Daone liegt terrassenförmig am Hang, über dem Fluß Chiese. Hinter Limes steigt die Straße auf und es geht durch mehrere kleine Naturtunnel weiter in das abgeschiedene Tal. Mehrere Wasserfälle bahnen sich ihren Weg durch den bewaldeten Talkessel. Dann erreichen wir die Werkstraße auf der Mauerkrone des Lago di Malga Boazzo.  Es stoppt uns ein Durchfahrtsverbotschild. So geht es die Sackgasse zurück, Bagalino, Valle Caffaro, Croce di Domini, Prestine.

6. Tourentag:

Boari Terme,  Prestine, Darfo, Boari Terme, Lago di Moro, Angolo Terme,durchs Valle di Scalve am Fluß Fiume Dezzo vorbei, Borno, Biennol Prestine.

Hinter Dezzo geht es durch die malerische Schlucht des Forra del Dezzo.  Angolo Terme ist ein gut besuchter Kurort im unteren Valle di Scalve. Der Fluß Dezzo durchfurcht das Tal. Steil ragen die Felsen in den Himmel an der linken Straßenseite, die Netze darüber sollen den Steinschlag zurückhalten. Über Dezzo und Palline folgen wir dem schmalen Sträßchen hinauf nach Borno. Das Örtchen liegt auf den saftigen Wiesen und Wäldern einer herrlichen umrahmten Hochebene. Unterhalb der Ortschaft laufen die Wildbäche Florino und Trobiolo zusammen. Es geht zurück nach Prestine.

 

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