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Sizilien 2013

Entdeckungsreise auf Sizilien, der Perle im Mittelmeer 2013

Goethe notierte eins: Italien und ohne Sizilien macht kein Bild in der Seele: hier ist der Schlüssel dazu.

  1. Tourentag: Anreise zum Fährhafen nach Genua

 

  1. Tourentag: Palermo – Cefalu auf den Spuren der Antike

 

Abends um 19:00 Uhr kommen wir mit der Fähre aus Genua im Hafen von Palermo an. Die Stadt Palermo liegt am tuyrinischen Meer. Spricht man über Sizilien fällt einem als erstes die Mafia ein. Marlon Brando verkörperte den Paten im Film exzellent. Die viel formulierte männliche italienische Ehre, der familiäre Zusammenhalt, das ist Sizilien, sowie Zitronen, türkis – blaues Meer, Sonne und märchenhafte Sonnenuntergänge, sowie Kultur und verschiedene Kulturen prägen diese Insel.

Erstmal warten wir auf das senken der Ladeklappen von der Fähre. Dann tauchen wir in den Abendverkehr von Palermo ein. Es ist die Hölle: Stau, Verkehrsampeln und Verkehrszeichen werden von den Autofahrern ignoriert. Wir schwimmen mit dem Strohm, 2 – 3 Autos fahren nebeneinander her, wenn eine Lücke entsteht quälen sich aus den schmalen Seitengassen weitere PKWs und Mofas dazu. Das Chaos bei Dunkelheit ist für uns alle schweißtreibend. Vorbei an der Blechlawine geht es im Slalom, mit riskantem Überholmanöver, bei LKW Gegenverkehr, immer wieder eine Lücke suchend und findend, dann war‘s endlich geschafft und wir waren Palermo heraus. Abschließend muss ich allerdings etwas anmerken, die Sizilianer fahren zügig und riskant, aber fair. Wer konnte macht uns Platz, oder ließ eine Lücke frei, ohne dass wir mit bösen Beschimpfungen oder Hupen rechnen mussten. Die Lage der Stadt in der „Conca d`Oro“, (der Goldenen Muschel) die von den Bergen hinter Monreale und vom Monte Pellegrino eingefasst wird, ist großartig. Goethe fasste seine Begeisterung in die Worte vom = schönsten Vorgebirge der Welt. = Trotz aller Strapazen und einigen Fehlversuchen unser Hotel zu finden, trudeln wir allmählich ein.

 

  1. Tourentag: Küstenstraße – Parco di Nebrodi – Parco Delle Madonie – Cap d`Orlando

Unser Hotel liegt am Fuße der Stadt „Cefalu“. Die bezaubernde mittelalterliche Stadt mit der gewaltigen Felsenfestung, aus dem 13. Jahrhundert, ist schon von weitem auszumachen. Mit seinen engen Gassen, bunten Häusern, mit Fischerbooten am Strand, die sich leicht in den Wellen wiegen, kommt schon ein mediterranes  Gefühl auf. Unmittelbar hinter der Küste steigen schroffe Berge. An wenigen Stellen haben Flüsse Ebenen angeschwemmt, deren  üppig, grüne Orangenplantagen und  Fruchtgärten sich von den völlig kahlen  und verkarsteten Bergketten abheben. Die heutige Tour bringt uns über die Gebirgskette der „Madonie“ im Norden. (In den siebziger Jahren wurde das Targa – Florio – Autorennen hier noch veranstaltet.) Im „Parco Regionale della Madonie“ verändert sich das Landschaftsbild, es bekommt einen alpinen Charakter. Dichte Laubwälder, steile Berge bringen uns Kurve um Kurve hinauf nach „Castellbuono“. Wie poliert ist der gepflasterte Straßenbelag, er glänzt in der Sonne und wir fahren ganz langsam durch den Ort. Die Gassen werden immer schmaler, die Häuserwände immer enger um uns und höher. Die Leute ziehen ihre Stühle von der Straße als Sie uns sehen. Eine Frau hört auf ihre Wäsche auf dem Balkon zu hängen und schaut und ungläubig nach. Mit rauchender Kupplung fahren wir einen Rundkurs durch die verwinkelte Welt der Hinterhöfe!!! Es geht nichts mehr, denn eine Pizzeria versperrt uns den Weg. Obwohl ein Ober die Tische eingedeckt, fahren wir weiter. Ein Regenrohr stoppt Haralds Fahrt, denn der Alu Koffer sieht zwischen den Häuserwänden schlicht überdimensional aus. Also Koffer ab und durch die Pizzeria hindurch, mit den Worten:“  Uno Spaghetti aglio olio, prego!“ Der Besitzer rauft sich das Haar und schüttelt den Kopf. Die Welt hier ist eng, sehr eng sogar, aber wir haben es geschafft und unsere Tour geht weiter nach „Gangi“.

 

Schnelle lange Kurven ziehen uns hinauf bis auf ca. 1000 m. Das Landesinnere ist geprägt von kleinen Dörfern, die an steilen Bergflanken kleben, zum Schutz vor Überfällen. Nicht immer sind die Straßen in Topform, Querrillen und Verwerfungen der Straße, sowie tiefe Bodenwellen verführen nicht zum Rasen. Hoch oben von „Gangi“ präsentiert sich die Landschaft. Die Felder sind ab geerntet und man hat einen weiten Blick auf den “Parco Regionale delle Madonie“. Es geht weiter Richtung “Nicosia“, auf der Straße kreuzen unsere Wege, Schweine, Rinder, Esel und Schafe. Die 1500 m hohen Pässe der „Nebrodi“ wollen wir heute noch unter die Räder nehmen. Wild und windzerzaust ist das Hochland der „Nebrodi“, mit seinen einsamen Bergnestern. Die Bergketten (1500m – 1800m) sind teils mit dichten Buchenwäldern bedeckt. Von weiten können wir einem Blick auf den 3000 m hohen „Ätna“ werfen. Von hier aus erscheint er uns nicht so monströs. Von „Troina“ geht es zügig auf der N 120 nach „Randazzo“. Weiter schraubt sich die N116 immer höher. Stolz erheben sich die Berge wie z.B. Punta d`Inferno (1480m), Porzella Zappo (1264m), Serra di Baratta (1395m). Dann geht es weiter zur Stadt „Tortorici“. Sie schmiegt sich eng an die Berge. Einzig eine schmale Straße führt zum grob gepflasterten Marktplatz. Unser Blick fällt in die tiefen Täler, grüne Bergkuppen soweit das Auge reicht. Ländlich, fast einsam entlässt uns das Bergland mit seinen unzähligen hohen Gipfeln wieder in die sanfte Hügellandschaft des „Parco di Nebrodi“. Wenige Kilometer weiter ragt das „Castell Umberto“ (66om) in den Himmel, dann steuern wir das „Capo d`Orlando“ an. Von den schroffen Bergen geht es hinunter zum “Cap d`Orlando“ mit seinen breiten Sandbänken, dabei sehen will üppige, grüne Orangenplantagen und Fruchtgärten. Nach einer Kaffeepause am Cap bringt uns die lange, wenig gegliederte Küste zurück zu unserem Hotel.

  1. Tourentag: durch das Platanital nach Agrigento zum Tal der Tempel

Wieder geht es heute ins Bergland, bzw. es ist eher eine zerfurchte Hügellandschaft, mit weiten Hochebenen und verstreuten Dörfern. Die Landschaft hatte zusehends landwirtschaftlichen Charakter, die Strecke ist kurvenreich und bringt uns Hügel      auf und Hügel ab Richtung „Caccamo“, vorbei am “Riserva Naturale Monte S. Calogero“(1826m). Hier und da kreuzen Bauern unseren Weg. Im Frühjahr wenn der blühende Mohn, die Blumen und Blüten, sowie das typische Gelb der Ginstersträucher über die weiten Feldern erstrahlen, ist es mit Sicherheit hier noch schöner. Serpentinen winden sich hinauf zum “Valle di Landro“, jede Kurve bringt uns weiter zur Stadt „Lecara“. In kleine, verwinkelte Gassen hängt Wäsche aus dem Fenster, von den Fassaden blättert die Farbe und die Pflastersteine glänzen wie poliert. Die Marktstände bieten heimisches Obst, Getränke, Käse und Honig an, es herrscht ein buntes Treiben. Weiter bringt uns die schmale etwas ruppelige Bergstraße am „Lago Fanaco“ vorbei. Im Hintergrund erhebt sich der Berg „Pizza Lupo“ (1092m), dabei tauchen wir in den Ris. Nationale Orientala di Monte Carcaci“ ein. So sausen wir in das Dorf „Castronuovo“ (600m) rein. Immergrüne Macchia an sanft gerundeten Bergformen, die sich bis in die Höhe von 1000 m aufschwingt, leuchtet in der Sonne. Das Berg – und Hügelland mit den weiten Tälern (Valle di Mancuso) bringt uns zügig Richtung Agrigento, zu dem griechischen Tempel. Die Strecke nach „Agrigento“ ist landschaftlich ein Genuss. Die Straßen sind gut ausgebaut und mit traumhaft lang gezogenen Kurven geht es am Fluss „F. Gallo d`Oro“ vorbei. Dann erblicken wir die Hochhäuser von „Agrigento“, die den Blick auf das alte „Girgenti“ zum Teil versperren. Die überdimensionierte Straße verläuft an abgrundhässlichen Beton vierteln vorbei. Wir steuern das „Valle die Tempi“ an. Auf einem Hügel steht der „Concordiatempel“ mit seinen imposanten dorischen Säulen und bildet  so ein natürliches Amphitheater. Die Tempel wurden 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Sie sind die Überreste von “Akragas“ (lat. Agrigentum), einer der bedeutendsten antiken Stätte auf Sizilien. Sie zeugen von Macht, Größe und kultureller Hochblüte der damaligen griechischen Stadt. Das Grün des Olivenlaubes, die tief gelbbraunen Säulen der Tempel sind schon beeindruckend. Das heutige “Agrigento“ liegt auf einem Hügel der im Westen „Collina di Giganti“ und im Osten “Rupe Atenea“ (Felsen der Athene) heißt. Auf der “Collina di Giganti“ stand die ehemalige Akropolis der griechischen Siedlung. Nach so viel Kultur schwingen wir uns wieder auf die Motorräder, nehmen die SS 121/SS189 um auf dem schnellsten Weg nach „Cefula“ zu kommen.

 

  1. Tourentag: Nicosia – Enna – Piazza Armerina – Acireale

Wir starten unsere Weiterfahrt in den Süden der Insel. Die Strecke windet sich zwischen Wäldern und kleinen Plateaus hin und her, dabei entpuppt sich die Straße nach „Castelbuono“ als Sahnestückchen für die Motorradfahrer. Wir folgen der kurvenreichen Strecke, durch den “Parco Regionale delle Madonie“, vorbei am „Rif Marini“ (1865m), dass sich in der warmen Sonne gewaltig in die Höhe reckt. Während der Fahrt blicken wir in das „Valle di San Nicola“. Die schmale Straße führt uns entlang des Berghanges zur Stadt “Petralia Sottana (1000m), mit Ihrem grob gepflasterten Marktplatz im Zentrum. Von hier oben wagen wir einen Blick über das typische sizilianische hügelige Inland. Die kleine Straße 290 bringt uns zügig weiter zur Stadt „Villarosa“ und am “Lago di Villarosa“ vorbei. Es ist eine karge Berglandschaft die dann wieder durch kilometerweite, abgeerntete Kornfelder abgelöst wird. Dadurch sieht sie von oben aus wie eine Wüstenlandschaft. Unsere Tour ist recht abwechslungsreich, denn immer wieder geht es durch dichte Steineichenwälder oder durch grün, bewaldete Täler. Über der Pass-Straße blicken wir auf Italiens höchste Provinzstadt = Enna =. Das “Belvedere  Enna“ ist der Nabel Sizilien. Zentral im Inselinneren erhebt sich die Stadt aus der grünen Hügellandschaft auf einer Höhe von 968m.“Enna“ ist eine der ältesten Ansiedlungen Siziliens, mit seiner lombardischen Festung. (Castello Lombardia). Auf der gegenüberliegenden Bergkette können wir das Dorf “Calascibetta“ (691m) ausmachen, dass im “Vallone di  Manna“ liegt. Die Staatsstraße 121 führt          uns weiter in das Tal des „Fiume Salso „. Wie eine Landschaftsarchitektur windet sich die Autostrada, die hier auf Brücken verläuft, welche 5-10 km lang, sind durch die Landschaft. Aus den baumlosen Hügeln ragen da und dort bizarre Felsspitzen heraus. Von „Leonforte“ aus geht es zügig nach „Agira“ (670m), das im wunderschönen „Vallone Sciaguana“ liegt und am „Lago di Pozzillo“. Es sind nur noch ein paar Kurven bis wir den „Ätna“ (3323m) in voller Größe sehen, ein wirklich beeindruckender Anblick. Er ist Europas größter Vulkan und der Herrscher Siziliens. Wir verlassen die N 121 Panoramastraße und nehmen die 158 unter die Räder nach „Acireale“. Die kleine Straße bringt uns durch die Lava – und Basaltmassen geprägte Landschaft. Der Vulkanstaub der hier und da auf der Straße liegt, ist mit Vorsicht zu genießen, nach dem Motto:“ Der, der auf Eiern tanzt“, so fühlt es sich für uns an. Dann erreichen wir „Acireale“; das Am Ionischen Meer liegt.

  1. Tourentag: Rund um den Vulkan

Heute erkunden wir den größten noch aktiven Vulkan Europas, den Ätna.

Von Apricale aus, nehmen wir unsere heutige Tour auf. Schnell sieht man die Lava – und Basaltblöcke am Straßenrand, dazwischen immer wieder Felder von Zitrusfrüchten, Mandeln, Oliven und Weinreben. Wir wollen zur Station „Ätna – Nord“. Die Straße nach „Zafferana“ (800m) bringt uns mächtig in Schwung und die Motorradfahrer drehen bei der geilen Strecke ordentlich auf. Mit Argusaugen beobachtete ich den Vulkanstaub auf der Straße, der einen ordentlichen Schmierseifeneffekt hat. Die Sonne taucht die Lava in einen rötlich, schwarzes Licht. Hier und da recken sich kleine Pflanzenteile aus der Lava der Sonne entgegen. Wo allgegenwärtig Vernichtung zu sehen ist, holt die Natur sich ihre Daseinsberechtigung, Stück für Stück zurück. Kurve um Kurve nähern wir uns der „Station – Nord“, mit mehreren Restaurants und einem Besucherzentrum. Von hier oben sieht man auf das „Valle de Bove“ (Monte Zoccolaro 1239m,z.B. Rif Sapienza ) Die 1991 gebaute Seilbahn (Cantoniera d` Etna auf 2182m Höhe) bringt die Besucher auf 2500 m Höhe, oder man mietet sich eine Tour mit einem Geländewagen, um so nah wie möglich zum Krater des Ätnas zu kommen. Frische Lavafelder haben Wälder, Felder und Gärten bedeckt. Durch Wind, Regen und Sonne wechselt die Lava von Schwarz zu mattem Grau. Wir stellen die Motorräder ab und erkunden kleine Nebenkrater (Visitate Crateri Silvestri 1988m). Es ist schon unglaublich wie gewaltig der Lavastrom alles vernichtet was auf seinem Weg liegt. Sogar Häuser wurden verschluckt, bei einem schaut nur noch das Dach heraus. (Schutzhütte Torre del Filosofo). Obwohl man beim Ätna immer mit einem Ausbruch rechnen muss, ist das Gebiet perfekt für den Tourismus erschlossen. Zwei Straßen führen hinauf in die Nähe seiner Krater, faszinierend ist das Naturschutzgebiet „Parco dell`Etna“. Hier ist Motorradfahrern vom Feinsten, mitten durch die Mondlandschaft. Unsere weitere Tour folgt der N 92 Richtung “Adrano“. Dichte Buchenwälder und ausgedehnte Weiden wechseln sich ab. In der Stadt „Bronte“ legen eine Kaffeepause ein. Weiter geht es auf der N 284/N120. Vorbei am Ort „Linguaglossa“(550m), das am nordöstlichen Hang des  Ätnas liegt, beeindruckt uns mit seinen vielen im Barockstil erbauten Häusern. Die Straße ist schwarz, vermutlich aus Lavastein gefertigt und teilweise sehr glatt. Hier beginnt die Panoramastraße “Mare neve“, welche die Nord – und Südseite des Vulkans verbindet. Dann geht es zurück in unser Hotel nach „Apricale.

 

  1. Tourentag: Taormina und zum Hinterland von Sizilien

Auf der N 114 geht es am Meer entlang von „Acireale“ (Rivier dei  Ciclopi) nach Taormina, das hoch über dem Ionischen Meer liegt. Die Strände von “Isola Bella“ und “Mazzaro“ sind grobkieselig, trotzdem herrscht reger Touristenverkehr. In Strandnähe ankert ein Kreuzfahrtschiff, das seine Touristen mit kleinen Booten und Bussen hinauf nach Taormina bringt.

Taormina: liegt auf dem Sporn der “Peloritani – Berge“, hoch über dem Meer, mit einem unvergleichlichen Blick zum Ätna. Der 884m hohe „Monte Venere“ ist der Hausberg von Taormina. Der Stadtkern von Taormina ist umgeben von Villen  und Hotels  aus dem letzten und diesem Jahrhundert. Zu beiden Seiten des “Corso Umberto“, zwischen den beiden Stadttoren „Porta Messina“ und „Porta Catania“ blieb das mittelalterliche Stadtbild erhalten. Die schönste Lage aber hat das antike “griechisch – römische Theater“, das im Kontrast zum Ätna steht, in vielfältiger mediterraner Vegetation. Bei so viel Trubel machen wir uns kurz entschlossen zum winzigen Bergnest „Castelmola“ auf den Weg. Die kurvenreiche Pass-Straße bringt uns zügig von der Meereshöhe hinauf in dieses kleine gepflegte Dorf mit seinen verwinkelten Gassen. An der kleinen Kapelle “Chiesa San Biagio“, die direkt im Fels gebaut ist, parken wir unser Motorrad. Die grünen hohen Berge und der fantastische Panoramablick auf die Bucht von “Naxos“ , ist von hier oben schon atemberaubend. Das Gebirge mit seinen scharfen Berggraten und breiten „Fiumara „Tälern ist die geologische Fortsetzung  des „kalabrischen Aspromonto“. Dann geht es weiter, denn im Hinterland von Taormina ist Sizilien noch ursprünglich. Viele wildromantische Bergdörfer liegen in der abwechslungsreichen Landschaft. Unsere Tour bringt uns wieder durch dichte Wälder, Hügeln und Berge mit einmaliger Vegetation. Auf der SP 12 beginnen wir unsere und Tour. Die Straße ist schmal und eng. Am Berghang regelrecht hinein gefräßig, windet sie sich durch die kleinen Dörfer. Hier und da bellt ein Hund, ein kleiner LKW stoppt unsere Fahrt, denn wichtige Ware muss entladen werden. Überrascht schauen die beiden Männer uns an, denn hier verirrt sich kaum ein Tourist. Wir fahren durchs „Vallone Mitta „vorbei an den Dörfern „Sialo, Letojaui, Rocafiorita, Limina „ nach „S. Alessio“ hinunter am Fluss „Flumara di Agro“ entlang. Zurück am Meer erblicken wir diesmal die kleine Insel „Isola Bella“, die vor der Küste von Taormina liegt. Sie ist eine winzige, doch umso schönere Insel im Ortsteil „Mazzaro“, die durch eine Sandbank  mit dem gleichnamigen Strand verbunden ist. Von hier aus geht es nochmal hinauf zum Ätna. Von Taormina aus steigt der Ätna weniger schroff auf und bis zur Vulkanwüste ist die, zum Meer  zugekehrte Seite, üppiges Gartenland. Oben am „Grande Albergo“ (Besucherzentrum) zieht Regen und Nebel auf, also Nix wie zurück zum Hotel.

 

  1. Tourentag: Acireale – Santa Caterina – Palermo

Heute geht es zurück nach Palermo zum  Einschiffen, denn unsere Zeit ist zu Ende und wir nehmen Abschied von Sizilien. Es geht quer durch Sizilien, vorbei an “Regalbuto“ und dem “Lago di Pozzillo“ auf die A 19. In der mittelalterlichen Stadt „Agira“ legen wir eine Kaffeepause ein. Am „Golfo di Termini Imerese“ entlang steuern wir den Hafen von Palermo an. Palermo liegt an der „Conca d`Oro“ = der goldenen Muschel =, die von den Bergen hinter „Monreale“ und vom “Monte Pellegrino“ eingefasst wird. Es ist das schönste Vorgebirge der Welt. Der Verkehr im Palermo  zu dieser abendlichen Stunde ist wieder hektisch. Häufig präsentieren sich die Sizilianer mit den prachtvoll geschnitzten und bunt bemalten Pferdekarren. Wir hängen uns an diesen Wagen und kommen so zügig zum Hafen, denn das Schiff wartet schon auf uns.

  1. Tourentag: Nachtfahrt/Tagfahrt auf dem Schiff „Grandi Navi Veloci“

Im Morgengrauen erblicken wir Genua. Nach dem Ausschiffen geht es zurück nach Hause.

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